Der Matcha (抹茶, dt: „gemahlener Tee“) wurde ursprünglich aus China nach Japan importiert. Es handelt sich dabei um ein typischerweise leuchtend grünes Pulver, welches durch einen Mahlprozess aus den ganzen Teeblättern gewonnen wird. Das Pulver wird dabei zur Zubereitung üblicherweise vor dem Aufbrühen gesiebt und hinterher mit einem speziellen Bambusbesen schaumig geschlagen.

Matcha Tee

Die Teekultur in Japan war dabei traditionell seither maßgeblich durch die viel ältere Chinas beeinflusst, prägte im Laufe der Zeit aber auch immer stärkere eigene Züge aus. Auch der Matcha machte diese Entwicklung mit: Lehnte sich die Produktion des japanischen Matcha in der Anfangszeit natürlicherweise noch stark an das damals typische chinesische Verfahren an, so wurden im Laufe der Zeit auch von den japanischen Teeexperten immer ausgefeiltere Fertigungsprozesse ersonnen.

Aber auch in China unterlag der Matcha seit seiner Anfangszeit einer stetigen kontinuierlichen Weiterentwicklung sowohl in Bezug auf das Zubereitungsverfahren als auch in Hinblick auf die verwendeten Blätter bzw. Pflanzenbestandteile.

Aus diesem Grund werden verschiedene Grüntee-Pulver mit dem Namen Matcha bezeichnet, auch wenn diese nicht unbedingt auf die traditionelle Weise hergestellt worden sind. Dies ist auch in den Augen vieler Experten ein Aspekt, welcher die Reichhaltigkeit der fernöstlichen Teekultur anschaulich verdeutlicht.

Matcha – Ernte und Herstellung

Auch für den qualitativ hochwertigen Matcha findet dabei, ebenso wie bei anderen hochwertigen japanischen grünen Teesorten, vor der Ernte eine manuelle Auswahl der für die weitere Weiterverarbeitung zum Pulver geeigneten Blätter statt.

Auch in diesem Punkt veränderte sich die Meinung darüber, welche Blätter für die Matcha-Herstellung besonders geeignet sind, über die Jahrhunderte sowohl im chinesischen als auch im japanischen Raum. Moderner Matcha wird üblicherweise aus Grüntee gewonnen, dessen Blätter durch eine ausgeprägte Beschattung an der Ausbildung einer zu starken Konzentration von Bitterstoffen gehindert werden.

Dabei ist die traditionelle Beschattung durch getrocknetes Reisgras mittlerweile der moderneren Beschattung durch Netze gewichen. Diese bieten zahlreiche praktische Vorteile bei der Ernte und werden üblicherweise dachartig über die zu beschattenden Plantagen, aber auch über einzelne Pflanzen gespannt.

Viele noch eher traditionell per Hand erntende Teebauern wählen dabei die weitläufigen Dächer aus Netzen als ihr Mittel zur Beschattung. Diese machen den Einsatz moderner maschineller Hilfen bei der Ernte während der Beschattungszeit weitgehend unmöglich – jedoch sind diese japanischen Teebauern ohnehin davon überzeugt, durch die Ernte von Hand die Qualität des geernteten Tees stark zu erhöhen und so die Herstellung eines qualitativ besonders hochwertigen Matcha zu ermöglichen.

Um aber auch von den sehr effizienten modernen Erntemaschinen profitieren zu können, wird die Ernte häufig zeitlich in eine manuelle Ernte und eine maschinelle Ernte aufgeteilt. Vor letzterer werden die aufgespannten Netze dann entfernt.

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Dabei kommt es häufig zu Missverständnissen über den genauen Ablauf der manuellen Ernte. Insbesondere viele teeliebende Europäer sind hier häufig der Meinung, dass die gesamte Teepflanze von Hand geerntet wird.

Ein solch rabiates Verfahren würde aber den Zweck der Ernte von Hand völlig verfehlen. Denn es handelt sich hierbei vielmehr um ein sehr sorgfältiges Auswahlverfahren, welches gezielt nur die feinsten Blätter für die spätere Weiterverarbeitung selektiert. Man darf nicht vergessen: Die Teebauern sind häufig Experten, in deren Familien der Teeanbau eine lange Tradition besitzt.

Dementsprechend feinfühlig wird hier auch mit den Teepflanzen umgegangen. Es werden also keinesfalls die ganzen Teepflanzen geerntet, sondern nur die zum jeweiligen Erntezeitpunkt am besten für die Weiterverarbeitung zum Matcha geeigneten Blätter mit geübtem Auge ausgewählt. Erst nach dieser Prozedur wird der Rest des Tees mit maschineller Hilfe geerntet.

Naturgemäß ist der Ertrag der Handernte dabei im Vergleich zur maschinellen Ernte relativ gering, dafür aber qualitativ umso hochwertiger. In einigen traditionellen Teeanbauregionen Japans werden dabei sogar genaue Vereinbarungen über den genauen zeitlichen Ablauf der Teeernte getroffen.

Nach der Ernte werden die geernteten Blätter dann typischerweise in Steinmühlen zum Matcha-Pulver weiterverarbeitet. Dieser Prozess ist sehr zeitaufwendig, garantiert bei fachgerechter Durchführung aber dem Teeliebhaber ein besonders hochwertiges Produkt, in dem das volle Potenzial der geernteten Teeblätter genutzt und biologisch aufgeschlossen wurde.

Die wertvollen Inhaltsstoffe des Grüntees sind nach dem fachgerechten Aufbrühen aus dem entstandenen Teepulver besonders leicht für den menschlichen Organismus zugänglich. Dies gilt insbesondere für die schädliche Oxidationsprozesse hemmenden pflanzlichen teeeigenen Substanzen, aber auch für viele weitere im Grüntee enthaltene gesundheitsfördernde Wirkstoffe.

Matcha Koffein

Schaut man sich den Koffeingehalt im Matcha Tee einmal genau an, so kann einem regelrecht schwindlig werden. Im Vergleich zu einer Tasse starken Kaffees weist der Matcha Tee einen mehrfach so hohen Koffeingehalt auf.

Dies mag manche Menschen zunächst abschrecken, sie fürchten sich davor, die vom Kaffee bekannte negative Wirkung des Koffeins beim Trinken von Matcha Tee in noch viel stärkerer Form zu spüren. Macht der Betroffene dann jedoch das Experiment, doch einmal eine Tasse Matcha Tee zu sich zu nehmen, so wird er extrem erstaunt darüber sein, dass sich der befürchtete Effekt nicht einstellt.

Im Gegenteil: Der Matcha Tee sorgt dafür, dass man sich körperlich und geistig ausgeglichen, aber dennoch fit und leistungsfähig fühlt.

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Diese Kombination ist einzigartig:

Einerseits ein aufmerksamer, wacher Geisteszustand und ein äußerst leistungsfähiges Körpergefühl, auf der anderen Seite völlige Gelassenheit, Zuversicht und das Gefühl, alles anpacken und schaffen zu können. Wir wollen jedoch noch etwas tiefer in die Materie eintauchen und uns die Wirkung des Koffeins im Matcha Tee etwas genauer ansehen.

Matcha Tee enthält pro zehn Gramm Gewicht etwa 0,34 Gramm Koffein. Um die Dimension zu verstehen, muss man diesen Koffeingehalt in Relation zum Koffeingehalt anderer Getränke setzen.

So enthält beispielsweise herkömmlicher Grüntee lediglich eine Menge von 0,02 zwei Gramm Koffein auf zehn Gramm Gewicht. Kaffee weist in etwa den dreifachen Koffeingehalt von herkömmlichem Grüntee auf, also etwa 0,06 Gramm pro zehn Gramm Kaffeepulver.

Wie man an diesem Vergleich sieht, besitzt Matcha Tee mehr als den sechsfachen Koffeingehalt von normalem Kaffee. Nun muss man allerdings bedenken, dass der Wirkstoff Koffein nicht immer in gleicher Art und Weise vom Körper aufgenommen wird.

Hier liegt insbesondere zwischen Kaffee und Tee ein beträchtlicher Unterschied. Früher unterschied man zwischen Koffein und Tein, allerdings ist mittlerweile belegt, dass es das sogenannte Tein nicht wirklich gibt.

Ergo befindet sich im Tee das gleiche Koffein, wie auch im Kaffee. Allerdings nimmt der Körper dieses ganz anders auf. Kaffee ist insbesondere als Wachmacher bekannt.

In ihm entfaltet das Koffein seine Wirkung innerhalb kürzester Zeit, hält dafür aber auch nur sehr kurz an. Somit ist Kaffee beispielsweise für übermüdete Autofahrer keine gute Empfehlung, weil der aufputschende Effekt allenfalls für einige Minuten anhält, und die Müdigkeit danach nur noch größer wird. Besser wäre es in diesem Fall, eine Tasse Matcha Tee zu trinken.

Hierbei bewirkt eine Verbindung aus dem im Tee enthaltenen Koffein mit den so genannten Polyphenolen, dass sich das reine Koffein erst sehr langsam im Darm löst und somit auch ebenso langsam an den Organismus abgegeben wird. Dadurch tritt eine verzögerte Wirkung des Koffeins ein, die jedoch viel sanfter ist und außerdem viel länger anhält.

Salopp könnte man sagen:

Das im Matcha Tee enthaltene Koffein bietet zwar nicht den Kick eines Kaffees, ist dafür aber viel sanfter und langanhaltender im Körper. Aus den genannten Gründen ist es auch kein Problem, mehrere Tassen Matcha Tee am Tag zu trinken. Experten empfehlen hierbei in den meisten Fällen, etwa drei Tassen Matcha Tee am Tag zu sich zu nehmen. Dadurch entfaltet sich die Wirkung aller Inhaltsstoffe am besten, wobei der hohe Koffeingehalt zu keinerlei Problemen führt.

Inhaltsstoffe Matcha Tee

Wer Matcha regelmäßig trinkt, profitiert von dessen tollen Inhaltsstoffen, die sich nicht nur auf den Körper, sondern auch auf den Geist überaus positiv auswirken.

Es wird daher empfohlen, Matcha Tee in mehreren kleinen Portionen am Tag zu sich zu nehmen, und das möglichst jeden Tag. Die beste Wirkung der Inhaltsstoffe entfaltet sich bei einer Menge von ca. 3 Tassen am Tag.

Alternativ kann das Matcha Teepulver auch in andere Lebensmittel eingerührt werden, zum Beispiel in kalte Shakes, Suppen, Eis, Desserts usw. Inzwischen gibt es sogar schon Hersteller, die Schokolade mit Matcha Tee anbieten.

  • Koffein
  • Aminosäuren wie L-Theanin
  • Catechine
  • Antioxidantien
  • Chlorophyll
  • Calcium
  • Proteine
  • Eisen
  • Kalium
  • Vitamin A
  • Vitamin B1
  • Vitamin B2
  • Vitamin B3
  • Vitamin E
  • Vitamin K
  • Vitamin C

Allein an der enthaltenen Menge Vitamin C lässt sich schnell feststellen, wie wertvoll der Tee wirklich ist, enthält er doch mehr Vitamin C als eine Orange.

Das Koffein trägt dazu bei, dass man sich wacher und fitter fühlt. Im Gegensatz zu dem aus Kaffee stammenden Koffein, wird das des Matcha Tees erst im Darm freigesetzt. Die erweckende Wirkung tritt hierdurch zwar später ein, hält aber vergleichsweise deutlich länger an.

Der Körper ist nicht in der Lage, Calcium selber herzustellen, weshalb dieser Mineralstoff unbedingt über die Nahrung aufgenommen werden muss, um Unterfunktionen des Körpers zu verhindern. Der Matcha bildet durch seinen Calciumgehalt die perfekte Grundlage. Das Calcium wird benötigt, um den Knochenaufbau und Zahnerhalt zu unterstützen.

Matcha Zubereitung

Set for making matcha tea

Ein Calciummangel kann sich daher recht schnell negativ auswirken. Auch für den Herzschlag und ein gut funktionierendes Nervensystem ist dieser Mineralstoff unerlässlich. Calcium lindert Schmerzen und einen Juckreiz, kurbelt gleichzeitig aber die Blutgerinnung und den Eisenstoffwechsel an.

Um den Blutfarbstoff Hämoglobin zu bilden, wird das Eisen vom Körper dringend benötigt. Durch das Hämoglobin wird der Sauerstoff in die Körperzellen transportiert. Wer gesunde Mengen an Eisen aufnimmt, beugt hierdurch einem Krankheitsrisiko vor. Auch Erschöpfungszustände werden erheblich vermindert.

Kalium ist ein Mineralstoff, der für den optimalen Blutdruck sorgt und daher auch nicht fehlen darf. Überhaupt sind Mineralstoffe extrem wichtig für die Gesundheit des menschlichen Körpers, allerdings nur dann, wenn sie in der richtigen Mischung und in der optimalen Dosierung vorliegen.

Test und Studien haben gezeigt, dass sich ein Überangebot an bestimmten Mineralstoffen sogar nachteilig auf den Körper auswirken kann. Gleiches gilt übrigens auch für den Bereich Vitamine, auf den wir jetzt zu sprechen kommen.

Vitamine müssen täglich aufgenommen werden, da sie für viele Aktionen im Körper zuständig sind. Sie werden zur Hautbildung benötigt, fördern die Aufbau von Schleimhäuten und Gewebe, tragen aber auch zur Energiegewinnung bei. Ein gesundes Immunsystem und stabile Nerven werden ebenfalls nur durch die ausreichende Aufnahme der unterschiedlichen Vitamine erreicht. Dabei sind Vitamine und Provitamine gleichermaßen wichtig für den Körper.

Ein gutes Beispiel dafür ist Vitamin C:

Kein anderes Vitamin wirkt so stark auf die Abwehrkräfte des Menschen. Wer zu wenig davon zu sich nimmt, bekommt in den kalten Monaten schnell eine Erkältung und ist generell anfällig für alle Arten von Infektionskrankheiten.

Matcha – Gesundheit

Matcha ist eine Form von grünem Tee der zu Pulver zermahlen wurde.

Matcha wird in Japan aus Tencha hergestellt und unsere Angaben setzen diese Art des Grüntees voraus.

Das heißt, dass grundsätzlich aus jedem beliebigen Grüntee Matcha hergestellt werden kann, die gesundheitliche Vorteile sich jedoch auf aus Tencha hergestellten Matcha beziehen.

Matcha kann einen noch höheren Nutzen für die Gesundheit haben, da dieser in seiner Gänze eingenommen wird.

Matcha Tee – Japans beliebtes Pulver

Matcha ist eine sehr reiche Quelle an Antioxidantien, Polyphenolen, Ballaststoffen und Vitamin C.

Eine Schale Matcha hat die antioxidative Kraft von etwa 10 Tassen herkömmlichen Grüntees und etwa die fünfzehnfache Menge an Antioxidantien im Vergleich zu einem Granatapfel.

Geforscht wir über Matcha Tee seit geraumer Zeit, trotzdem liegen noch nicht ausreichende Studien über Matcha vor.

Da Matcha allerdings eine konzentrierte Form des grünen Tees ist, kann durchaus angenommen werden, dass die Vorteile von grünem Tee auch auf Matcha-Tee mindestens übertragbar sind.

Das im Matcha befindliche L-Theanin ist eine Aminosäure, die den Entspannungszustand als auch ein Wohlbefinden fördert.

Die im Gehirn arbeitenden Beta-Wellen sind für einen an- und erregten Gefühlszustand verantwortlich, welchen die durch L-Theanin erzeugten Alpha-Wellen entgegen wirken und einen Zustand der Entspannung herstellen.

L-Theanin ist üblicherweise in jedem Tee vorhanden, doch kommt es im Matcha-Tee in konzentrierter fünffachen Menge gegenüber schwarzem oder grünem Tee vor.

L-Theanin kann aufgrund seiner Fähigkeiten die Lern- und Gedächtnisleistung steigern.

Matcha Tee eine einzigartige Klasse von Antioxidantien die Catechine und die meiste gesundheitliche Bedeutung hat vermutlich das Catechin EGCG (Epigallocatechingallat).

Diese soll stark krebshemmende Eigenschaften besitzen, Zellen vor DNA-Schäden schützen und sogar ein Tumorwachstum hemmen.

Dem ebenfalls sehr starken Antioxidantien den Polyphenolen werden ebenso, obwohl die genauen Mechanismen noch im Dunklen liegen, eine Krebspävention zugeschrieben.

Matcha Tee – Wirkung auf die Gesundheit

Die saftige grüne Farbe verdankt der Grüntee dem Element Chlorophyll.

Grüner Tee der im Schatten wächst wie beispielsweise Tencha oder Gyokuro ist wesentlich reicher an Chlorophyll als anderer grüner Tee.

Laborstudien haben gezeigt, das Polyphenole ein Tumorwachstum veringern können und in Ländern, in denen ein hohes Maß an Grüntee verbraucht wird, die Krebsraten niedriger sind. Natürlich ist es nicht möglich dieses Phänomen allein dem Konsum von Grüntee zuzuschreiben.

In einer elfjährigen Studie an mehr als vierzigtausend Japanern konnte nachgewiesen werden, dass grüner Tee Verbrauch von mindestens 5 Tassen täglich, das Risiko einer Herz-Kreislauf Erkrankung deutlich reduziert werden kann.

Obwohl diese groß angelegte Studie mit Teilnehmern zwischen vierzig und neunundsiebzig Jahren nicht mit Matcha speziell untersucht wurde, kann zumindest davon ausgegangen werden, da Matcha-Tee wesentlich potenter ist als herkömmlicher grüner Tee, dass sicherlich gleiche Effekte erzielt werden.

Matcha – am besten täglich

Es gibt sehr viele Möglichkeiten Matcha in Ihre Ernährung mit einzubeziehen. Am besten ist es Matcha Tee pur zu genießen.

Dazu verrühren Sie etwa 1-2 Gramm Matcha mit etwa 40-60 ml Wasser in eine davür vorgesehenen Matchaschale.

Matcha von geringerer Qualität kann z