Chiang Rai ist ein beliebtes Ziel für Touristen, die von Chiang Mai aus einen 2- oder 3-tägigen Ausflug machen und mehr von Nordthailand erkunden wollen. Um die Haupttouristenroute (die direkte Straße von Chiang Mai nach Chiang Rai) zu verlassen, empfiehlt es sich, von Chiang Mai 77 km nach Norden nach Chiang Dao zu fahren, einem der 25 Bezirke von Chiang Mai und Heimat des Chiang Dao Berges, dem dritthöchsten Berg Thailands. In früheren Zeiten war dies ein geschäftiges Handelsgebiet, in dem Waren von und nach Burma transportiert wurden. Heutzutage ist es beliebt bei Trekkern und denjenigen, die dem Trubel von Chiang Mai entfliehen wollen, ohne sich zu weit zu entfernen. Die Hauptattraktion ist die Chiang Dao Höhle am Fuße des Berges, die Besucher über einen unterirdischen, beleuchteten Wanderweg erkunden können. Ungefähr 90 km nördlich von Chiang Dao liegt Doi Angkhang.

Doi Angkhang ist ausländischen Touristen weitgehend unbekannt, aber ein berühmtes Ziel für thailändische Touristen. Es ist ein wildes und bergiges Grenzgebiet, das am Rande der Grenze zwischen Thailand und Burma liegt. Eine Ansammlung von Gipfeln und Tälern ist auch die Heimat von farbenfrohen Bergstämmen wie den Palong, Lahu, Lisu und Hmong.

An einer der entlegensten Ecken Nordthailands gelegen, haben Sie definitiv das Gefühl, am Ende der Straße und an einem abgelegenen und wilden Abgrund zu sein. Hier können Sie eine idyllische Lage, die Aussicht, das kühle Klima, die frische Bergluft und die Bergstämme genießen.

Vom thailändischen Militär-Basislager, das auf einem Bergrücken am Rande der Grenze liegt, können Sie über das Niemandsland und die weiten Flächen Myanmars und seiner abgelegenen Shan-Staaten blicken. Mit einem Fernglas können Sie sogar die wehende burmesische Flagge sehen, die auf die burmesische Militärbasis auf der anderen Seite hinweist. Daneben gibt es mehrere Palong-, Lahu- und Lisu-Dörfer, die Sie besuchen können und die noch sehr traditionell sind.

Eine der Hauptattraktionen hier ist das königliche Landwirtschaftszentrum, in dessen wunderschön gepflegten Gärten eine bunte Blumenpracht zu bewundern ist. Es gibt auch Gewächshäuser, in denen organische Pflanzen angebaut werden, die normalerweise in kälteren Gefilden zu finden sind, wie z.B. Erdbeeren, Rhabarber und Kakis. Dieser Ort ist mehr als nur ein schöner Ort, denn er ist ein Schaufenster für den Erfolg der Initiative des Königs, die vor 30 Jahren begann, um die Bergstämme vom Opiumanbau zu entwöhnen und zu produktiveren Nutzpflanzen zu machen.

Nach Doi Angkhang geht es weiter nach Fang und dann nach Thaton, einem Bezirk, der zwischen dem Kok-Fluss und der Grenze zu Burma liegt. Die Hauptattraktion hier ist der Wat ThaTon, ein beeindruckender Tempel auf einem Hügel, von dem aus man einen herrlichen Blick auf das darunter liegende Tal des Mae Kok-Flusses hat – ein weiterer Punkt, von dem aus man die Bergkette an der Grenze zwischen Thailand und Burma sehen kann. Der Hügel ist übersät mit großen Buddha-Statuen verschiedener Stile; chinesisch, thailändisch und burmesisch. Die Stadt Thaton ist klein und ruhig, sichtlich weniger vom Tourismus kommerzialisiert mit einer Handvoll Hotels und Gästehäusern.

Von Thaton aus ist es auch möglich, mit einem Boot den Kok-Fluss hinunter in Richtung Süden nach Chiang Rai zu fahren.

Fahren Sie jedoch auf dieser Route weiter nach Norden zum chinesischen Dorf Mae Salong, auch bekannt als Santhiriki (ein alter Pali-Name, der Frieden bedeutet). Mae Salong ist die Heimat der Nachkommen von Kuomintang-Soldaten, die 1949 vor der kommunistischen Herrschaft Chinas flohen. Das Dorf ist sichtlich chinesisch geprägt, gefüllt mit chinesischen Restaurants und Geschäften, die Tee und andere Waren verkaufen. Die terrassenförmig angelegten Teeplantagen, die Mae Salong so idyllisch machen, sind der Ort, an dem das Markenzeichen Oolong-Tee angebaut wird. Hier sollten Sie unbedingt die chinesische Yunnan-Küche probieren: Schweinekeule, Mantou (gedämpftes chinesisches Brot) und Oolong-Tee sind die Hauptgerichte, die Sie auf allen Speisekarten finden werden.

Nach Mae Salong geht es wieder hinunter ins Tiefland nach Mae Sai, dem nördlichsten Punkt Thailands. Auf dem Weg dorthin können Sie die Fischhöhle „Tham Pla“ besuchen, in der es zwar viele Fische gibt, aber die Hauptattraktion sind die umherstreifenden Affen, die Sie beim Klettern an der Seite der Höhle und beim Schwingen von den Bäumen beobachten können. Sie können ganz nah an die Affen herankommen und sie füttern, achten Sie aber auf die Schilder, da diese Affen sehr wild werden können, wenn sie verärgert sind. Ein paar Kilometer nördlich liegt Mae Sai, eine belebte Grenzstadt, wo Sie die Freundschaftsbrücke nach Burma überqueren und die Stadt Tachileck besuchen können. Dog Training Bangkok

Nach der Stadt Mae Sai ist es an der Zeit, auf dem Haupttouristenpfad zurück zum Goldenen Dreieck zu fahren, einem einst berüchtigten Opiumhandelsplatz, wo der Mekhong-Fluss zusammenläuft und die drei Länder Thailand, Burma und Laos aufeinandertreffen. Daher stammt wahrscheinlich der Name „Goldenes Dreieck“, ein anderer Grund könnte aber auch die Menge an Gold sein, die hier im Tausch gegen Rohstoffe und Opium zirkulierte.

Das Goldene Dreieck ist eine sehr touristische Angelegenheit mit großen Reisebussen und emsigen Touristen, die mit ihren Kameras knipsen. Das Opiummuseum ist einen Besuch wert und bietet einen interessanten historischen Einblick in die Gegend und den Opiumhandel. Dog Boarding Chiang Mai

Chiang Saen ist ein verschlafenes Städtchen am Ufer des Mekhong. Obwohl hier nicht viel touristische Aktivität stattfindet, hält es sich selbst als Hafen aufrecht, in dem Flussboote Fracht von und nach der chinesischen Provinz Yunnan transportieren. Von hier aus ist es auch möglich, als Tourist eine Fähre nach Yunnan zu nehmen. Chiang Saen hat auch eine historische Bedeutung, da dies einer der ersten Orte der Zivilisation im Lanna-Königreich war. Die alten Wurzeln sind in den alten und schönen Tempelruinen wie dem Wat Jedi Luang und dem Wat Prathat Doi Jom Kitti zu sehen, die, wenn man genau hinschaut, einen Einfluss der kambodschanischen Architektur aufweisen und Ähnlichkeiten mit Tempeln wie Angkor Wat haben. Weitere geschichtliche Informationen und Relikte aus dieser Ära können im Chiang Saen National Museum besichtigt werden.

Zurück auf der Hauptstraße nach Chiang Mai ist der letzte und lohnende Zwischenstopp der berühmte Weiße Tempel von Chiang Rai (Wat Rong Khun), ein spektakulär aussehender Tempel ganz in Weiß, ein Schaufenster für Thailands moderne Kunst und Architektur. Dog Training Chiang Mai