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alles Wissenswerte über grünen Tee

Glossar von A-Z

Hier entsteht unser großes A-Z Glossar des grünen Tees. Alle wichtigen Begriffe des japanischen grünen Tee im Zusammenhang mit japanischer Kunst & Kultur, japanischer Kaiser,Fürsten & Feudalherren sowie der japanischen Teezeremonie mit allen ihren Facetten. Diese Seite wird in nächster Zeit ständig erweitert um so viele Begriffe wie möglich zu beschreiben. Wie und in welchem Umfang oder welchem Hauptaugenmerk angelegt wird, können wir im Moment noch nicht fest angeben. Zum Beispiel wird für die Zubereitung des Kaiseki jede Zutat beschrieben und auf beziehungsweise in welchem speziellen Gefäß diese gereicht wird. Es dürfte sich alles in allem um rund einhundert Zutaten handeln. Ob alle Zutaten in unsere Glossar aufgenommen werden, entscheiden wir während unserer Arbeit an dieser Seite. Das gleiche gilt für die japanischen Fürsten,Kaiser, Feudalherren, die traditionellen Süßigkeiten Kashi und Chabana. 


Akatsuki no Chaji – Eine Teezeremonie während des Winters von Dezember bis März. Akatsuki(Morgendämmerung) Um vier Uhr morgens zur kalten Jahreszeit werden die Gäste mit Gartenfackeln und Kerzen in der Teestube begrüßt. Der Kesssel mit Wasser wird auf der Feuerstelle mit den platzierten Holzkohlestücken zum kochen gebracht und die Teilnehmer genießen die wohlige Wärme sowie den Lichteinfall des nahenden Sonnenaufgangs an diesem kalten Morgen.


Ashikaga ein japanischer Familienclan aus Shogunen und Politikern, die das Muromachi-Shogunat errichteten. Sen no Rikyus Großvater war für den Politiker Yoshimitsu Ashikaga ( 1358-1408 ) tätig.


Bancha - japanische Grünteesorte


Chojiro ( 1516-1592 ) Gründer der Raku-Keramik


Chônyû VII ( 1714-1770 ) siebte Generation der Raku-Familie


Daigo ( 885-930 ) Tennō von Japan, er regierte 33 Jahre bis er wenige Tage vor seinem Tod zugunsten seines Sohnes Hiroakira abdankte.


Eiraku Zengoro / Wazen (1823-1896) 12.Generation einer Töpferfamilie mit Ursprung im 15.Jahrhundert in Nara. Zengoro übernahm 1853 das Geschäft des Vaters in Kyoto und übernahm den Namen Eiraku.  


Ekiju-tô Ein Heilkuchen aus Mehl, Malz-Sirup, Zucker und Zimt sowie etwas Stärkepaste. Die 9cm x 3cm x 6mm große und berühmte Torte stammt ursprünglisch aus Kyoto, ähnliche Kuchen werden allerdings auch in in Hikone oder Gôsnu (Shiga) verkauft.


Ennôsai ( 1872-1924 ) Großmeister in 13.Generation der Urasenke-Teeschule


Fujiwara no Toshiyuki Dichter und Poet während der Heian-Zeit


Furuta Oribe Teemeister und Feudalherr ( 1544-1615 ) nach dem Tod von Sen no Rikyu folgte Oribe ihm als Teemeister nach und diente bis zu seinem Tod drei Shogunen. Furuta Oribe ist auch Namensgeber der sehr geschätzten Oribe-Keramik, welche seine ausgeprägte Wertschätzung der Asymmetrie und Imperfektion widerspiegelt.


Geiami ( 1431-1485 ) oder Shingei Geiami war ein japanischer Maler und Künstler im Dienst des Ashikaga-Clans


Genpaku ( 1578-1658 ) oder Sen Sotan - Enkel von Sen no Rikyu und Iemoto der San-Senke; durch ihn und drei seiner Söhne Sosa, Soshitsu und Soshu wurden die drei Linien Okotesenke, Urasenke und Mushakojisenke gergründet.


Gyokuro - japanischer grüner Tee


Hanabira bedeutet Blütenblatt und ist der alte Weg der Verwendung von Miso-an (Marmelade, Paste) Die Miso-an wird traditionell beim ersten Neujahrstreffen, gehalten vom Großmeister der Urasenke, auf einer kleinen Holzplatte genannt Koma serviert.


Hamaguri – Muschel  Obwohl Hamaguri landesweit im seichten Meerwasser gefangen werden können, sind die Hamaguri von Kuwana, Seishu (Mie) die wohl berühmtesten des Landes. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Kaiseki-Mahlzeit während einer japanischen Teezeremonie. Hamaguri werden als Zutat für Suppen verwendet oder gebraten mit Reis serviert.


Hatsu-Chawan Neu gefertigte Teeschalen ( Chawan ) in Verbindung mit dem Thema des Kaiser Poesie-Wettbewerbes des neuen Jahres oder das Zeichen des Tierkreisjahres.


Hatsu-hi (Hatsu-hikage ) Die Morgensonne des ersten Tages des neuen Jahres. Diese wird meist als Element in Zeichnungen oder auf vielen Teeutensilien wie beispielsweise der Hozen Matchaschale hin-ode-zuru verwendet. Aus Uji und Kyoto in Japan stammen auch die Asahi-Yaki Keramiken.


Ippuku – eine Teeschale mit Tee


Ippuku-iri chaire – eine kleine Chaire oder Natsume mit Tee für einen Gast


Ittei-ikkyaku – Teezeremonie mit Teishu und einem Gast


Kaiseki - Teezeremonie-Mahlzeit

Die ausgewählten Zutaten sollten ein Gefühl von Feierlichkeit entwickeln. Neben Dorade und Hummer werden unter anderem chinesische Artischocke oder Jimbalala verwendet. Die Auswahl, Zubereitung und Darbietung der Kaiseki kann mehrere Tage in Anspruch nehmen. Nach dem das Kaiseki Menü entwickelt wurde, ist der nächste Schritt die Auswahl der passenden Utensilien. Die Farbgebung und die Harmonie zwischen Lebensmitteln und die Formen der Materialien der Utensilien muss zwingend berücksichtigt werden. Andernfalls geht der innere Wert der hergestellten Lebensmittel verloren.


Kōbō Daishi - ( 774-835 ) buddhistischer Mönch, Gelehrter und Künstler der Heian Zeit. Kūkai unter diesem Namen er ebenfalls bekannt ist, hatte großen Einfluss auf die Entwicklung des Buddhismus in Japan und galt als einer der wichtigsten kulturellen Führer seiner Zeit. Kūkai gilt als Gründer des esoterischen Buddhismus und nach seinem Tod rankten sich viele Mythen und Legenden um seine Person so wie um sein Schaffen.


Mansaku (Hamamelis) ist ein großer Laubbaum, welcher auch als Zierpflanze kultiviert wird. Seine Zweige werden häufig rund um den Neujahrstag als gutes Omen für eine gute Ernte verwendet.


Matcha - zu Pulver zermahlener grüner Tee 


Mizuki Ein großer Laubbaum wild wachsend in Feldern und Bergen Japans. Seine Zweige sind mit elliptischen, hellroten breiten Blättern, welche einen weißen Rücken besitzen. Sobald der Mizuki Knospen trägt werden diese für die Chabana-Gestecke der japanischen Teezeremonie genutzt.


Sencha - grüner Tee aus Japan


Shukô-Mochi (Reiskuchen ) dieser in heißem Wasser eingeweichte Reiskuchen, mit diversen weißen und roten Miso Gewürzen auf seiner Oberseite, geht zurück auf den Gründer des Teeweges Murata Juko (Shukô).


Ume - Pflaumenblüte ein großer Laubbaum der Familie der Rosengewächse.


Yabunouchike ist eine Schule des Sado und deren Gründer Yabunouchi Jochi. Der ursprüngliche Name dieser Teestube war Enan und wurde während der ersten Generation von Kenchu Joshi ( 1536-1627 ) entwickelt. Kenchu Joshi war enger Freund von Sen no Rikyu und Schüler von Joo. Später ehelichte Kenchu die jüngere Schwester von Furuta Oribe, nach welchem die bekannte Oribe-Keramik benannt wurde.